Ein Nachtzug aus Kyjiw stoppt abrupt, weil eine russische Drohne in unmittelbarer Nähe einschlägt. An Bord ist Moritz Schularick, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, der die neue Realität des Krieges hautnah erlebt: Russland greift inzwischen mit rasend schnellen, chinesisch angetriebenen Jet-Drohnen an, die kaum noch abzufangen sind. Während die Ukraine auf einen verheerenden Winter ohne ausreichende Energieversorgung zusteuert, klammert sich Deutschland weiter an selbstgezogene rote Linien. Obwohl die Bundesrepublik massiv liefert, lähmt die ständige Angst vor Eskalation die strategische Handlungsfähigkeit des Westens. Die entscheidende Frage lautet: Wie lässt sich Wladimir Putin überhaupt noch an den Verhandlungstisch zwingen?
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