BRÜSSEL — Fünf europäische Länder haben sich am Donnerstag bei einem Krisentreffen darauf geeinigt, „mit einer Stimme“ auf den wachsenden Druck der US-Regierung zu reagieren, europäische Dieselreserven freizugeben. Das erfuhr POLITICO aus Kreisen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Irland und die Europäische Kommission nahmen an den Gesprächen teil, um zu entscheiden, wie auf den Druck aus Washington reagiert werden soll, wie drei europäische Beamte gegenüber POLITICO erklärten. Alle teilnehmenden EU-Länder seien von den USA hinter verschlossenen Türen unter Druck gesetzt worden, ihre Dieselreserven auszuschütten, andernfalls drohe ein Verbot von US-Dieselexporten, sagten zwei der Informanten.
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