Israel wählt in einer Zeit nie dagewesener Isolation und steht vor einer Richtungsentscheidung. Während Benjamin Netanjahu um sein politisches Überleben kämpft, bringt sich Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot als volksnaher Herausforderer in Stellung. WELT-Korrespondent Daniel-Dylan Böhmer analysiert aus Tel Aviv, warum dieser Wahlkampf tief in die israelische Seele blicken lässt und was ein Machtwechsel für Gaza und den Iran-Krieg bedeuten könnte. Im 200-Sekunden-Interview ordnet Armin Laschet die geopolitischen Folgen der Abstimmung ein. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses erklärt, warum er auf eine israelische Regierung ohne rechtsextreme Minister hofft und welche realistischen Chancen er aktuell noch für einen Friedensprozess sieht.
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