Die EU-Kommission will nationale Regelungen zu Altersgrenzen für soziale Medien vorerst zurückstellen. Die Mitgliedstaaten sollen entsprechende Gesetzesvorhaben für ein Jahr aussetzen. Statt unterschiedlicher Regeln soll eine gemeinsame europäische Regelung kommen. Seit dem vergangenen Jahr arbeiten sowohl die Kommission als auch einzelne Mitgliedstaaten an Altersbeschränkungen für soziale Medien. Als Grund gelten Risiken für die psychische Gesundheit junger Menschen. Doch auch nachdem die EU einen einheitlichen Rechtsrahmen vorgeschlagen hatte, verfolgten die Länder weiterhin unterschiedliche Ansätze und Altersgrenzen. Im September schlug die EU den sogenannten Kids Act vor.
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