Die Welt spielt verrückt, doch im Präsidium des Bundestages herrscht überraschende Einigkeit. Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow (Die Linke) gibt im Gespräch mit Gordon Repinski einen seltenen Einblick in die überparteiliche Zusammenarbeit, auch bei Nachtschichten. Dabei wird deutlich, mit welcher Strategie das Gremium den Provokationen der AfD begegnet. In seiner eigenen Partei brodelt es derweil gewaltig. Ramelow findet deutliche Worte zur Antisemitismus-Debatte innerhalb der Linken und kritisiert das taktische Lavieren einzelner Abgeordneter. Warum er trotzdem eine Gesinnungsprüfung ablehnt, aber klare rote Linien beim Existenzrecht Israels zieht, offenbart die tiefe Zerrissenheit seiner Partei.
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